Stoßdämpfer

Stoßdämpfer

Als Stoßdämpfer werden bei Fahrwerken sicherheitsrelevante Bauteile bezeichnet. Diese sind für das schnelle Abklingen der Schwingungen die durch die gefederte Masse entstehen da.

Die korrektere Bezeichnung für einen Stoßdämper wäre "Schwingungsdämpfer", denn dieses Bauteil wandelt die entstandene Schwingungsenergie in Wärme um. Gäbe es diese Art der Energieumwandlung nicht, so würde die entstandene Schwingung zu langsam abklingen. Es muss unter anderem beachtet werden, dass der Stoßdämpfer nicht für den Abfang der durch die Fahrunebenheiten entstandene Stöße abzufangen ist, dies ist die Aufgabe der Federung.

Der Hydraulische Stoßdämpfer besteht größtenteils aus einer Kolbenstange. Diese befindet sich in einem ölbefüllten Zylinder. Bei Bewegungen der Kolbenstange, wandert das Öl durch enge Ventile und Kanäle die sich im Kolben befinden. Dabei entstehen Druckdifferenzen. Daraus resultierende Dämpfungskräfte setzen sich in die Erwärmung des Öls um. Da für die Bauteile ein erträgliches Niveau erreicht werden muss, sollte der Dämpfer genügend Wärme an die Umgebung abgeben können.

Ein reiner Öldämpfer kann nicht existieren, da innerhalb des Dämpfers die einsinkende Kolbenstange ausgeglichen werden muss.

Der Stoßdämpfern gehört nach den Reifen, der Lenkung und den Bremsen zu dem wichtigsten Bautei eines Autos. Dennoch wird in Deutschland bei einer Hauptuntersuchung, nur eine sogenannte Sichtprüfung der Stoßdämpfer durchgeführt. Funktionsprüfung mit einem Shocktest.

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