Montag, 30.06.14 Gabrielides, Michael

Projekt Mobilitätskarte : Volkswagen startet Projekt Mobilitätskarte in Hannover

Volkswagen startet Projekt Mobilitätskarte in Hannover.

Im Rahmen des Schaufensters E-Mobilität startet die erste Pilotphase der Volkswagen Mobilitätskarte.

Ziel ist es, Mobilität ganzheitlich zu betrachten und damit Kunden zukünftig ein integriertes Dienstleistungsangebot rund um ihr Elektrofahrzeug anzubieten, um die e-Mobilität komfortabler, effizienter und kundenoptimiert zu gestalten.

Im Rahmen des Schaufenster E-Mobilität startet das Pilotprojekt Volkswagen Mobilitätskarte in Zusammenarbeit mit der Üstra AG und in enger Kooperation mit verschiedenen starken Partnern in Hannover. Hierzu zählen u.a. SAP, Enercity und HaCon, die für die Bereitstellung und Umsetzung verschiedener Dienste verantwortlich sind. Seit Juni wird die Mobilitätskarte in der Metropolregion Hannover und Umgebung mit mehr als 50 Probanden getestet. In Verbindung mit einer speziell entwickelten Volkswagen App können die Probanden die Dienste der Mobilitätskarte nutzen.

Die Mobilitätskarte bietet dem Autofahrer die Möglichkeit, vor Fahrtantritt ausgewählte Ladesäulen und Parkplätze zu reservieren. Darüber hinaus können die Probanden mit der Mobilitätskarte in zwölf Parkhäusern in Hannover parken - die Parkgebühr wird über die Ein- und Ausfahrt berechnet und bargeldlos abgebucht. Analog können die Probanden im öffentlichen Straßenraum Hannovers ticketfrei parken - auch hier läuft die Abrechnung über eine entsprechende Buchung via Volkswagen App. Besonders praktisch: Die Parkuhr kann während des Stadtbummels über die App entsprechend weitergedreht werden.

Darüber hinaus bietet die App eine intermodale Routenplanung, so dass der Kunde basierend auf aktuellen Verkehrs- und Parkplatzinformationen komfortabel entscheiden kann, welches Verkehrsmittel ihn bestmöglich ans Ziel bringt. Attraktive Angebote oder Gutscheine können ebenfalls zukünftig über die Volkswagen Mobilitätskarte und der entsprechenden App standortbezogen aktiviert werden. Die Volkswagen Mobilitätskarte soll damit zukünftig in gebündelter Form Mobilität, Parken, Laden des e-Fahrzeugs sowie attraktive Angebote von Dienstleistern dem Kunden anbieten.

Im nächsten Projektschritt werden weitere Dienstleistungen, wie beispielsweise das Volkswagen Car Sharing Angebot von Quicar bzw. Angebote des ÖPNV, integriert. Eine Entscheidung zur regionalen Ausweitung soll im Laufe des bis Ende 2015 laufenden Schaufensterprojekts E-Mobilität getroffen werden. Ausschlaggebend dafür ist insbesondere die Akzeptanz und Zufriedenheit der Nutzer mit diesem neuen Dienstleistungsangebot.

 

  • Michael Gabrielides

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