Freitag, 20.06.14 Gabrielides, Michael

Leasingrückgabe : Oftmals lohnt sich ein Gutachten

Leasing: Vor Rückgabe zum Gutachter - Oft versuchen Autohäuser den Wert zu drücken.

Oftmals gibt es bei der Leasingrückgabe böse Überraschungen und man muss nachzahlen. Hier lohnt sich oftmals ein Gutachter

Wer bei der Rückgabe eines geleasten Fahrzeuges Ärger wegen des Restwertes befürchtet, sollte vorher einen Gutachter zu Rate ziehen. Eine genaue Gebrauchtwagenüberprüfung durch eine Sachverständigenorganisation kann dann im Autohaus vor überzogenen Forderungen schützen, rät die Zeitschrift AUTOStraßenverkehr in ihrer neuen Ausgabe.

„Häufig gibt es bei der Rückgabe Ärger, weil in vielen Verträgen der Restwert des Autos falsch kalkuliert wird und deshalb bei Rückgabe zu wenig wert ist", so der Leasingexperte von AUTOStraßenverkehr, Henning Busse. „Außerdem versuchen viele Autohäuser, übliche Gebrauchsspuren am Auto wie leichte Kratzer zusätzlich als Wertminderung durchzusetzen." Ein Gutachten von TÜV, Dekra oder eines anderen Sachverständigen helfe, um überzogene Forderungen abzuwehren. „Zudem gibt es schon Urteile, die leichte Lackkratzer sowie Beulen als typische Gebrauchsspuren einstufen und sie somit als vertragsgemäße Abnutzung ansehen", so Busse.

Mitunter lohnt es sich, Mängel vor der Rückgabe beseitigen zu lassen, um den Wert des Autos zu steigern. Werden solche Mängel erst bei der Rückgabe entdeckt, ist es in der Regel nicht mehr möglich, sie zu beheben.

 

  • Michael Gabrielides

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