Samstag, 28.06.14 Gabrielides, Michael

Paparazzi! : Škoda unterstützt Frankfurter Ausstellung „Paparazzi!“

Der bekannte Škoda Superb stellt kein lohnendes Opfer für Paparazzi mehr dar.

Noch bis zum 12. Oktober 2014 widmet sich die Schirn Kunsthalle in Frankfurt einer Ausstellung nach einem Konzept des Centre Pompidou-Metz dem Phänomen und der speziellen Ästhetik der Paparazzi-Fotografi.

Dafür wurden die rund 600 Arbeiten und Dokumente in drei Themenschwerpunkte unterteilt: Fotografen, Stars und Künstler. Präsentiert werden künstlerische Positionen u. a. von Gerhard Richter, Cindy Sherman oder Richard Avedon. Mit der Unterstützung von Hauptsponsor Škoda sind weltbekannte Schnappschüsse zu sehen: von Jackie Kennedy-Onassis oder Lady Di.

Der Paparazzo ist die mythische Figur der Boulevardpresse und gilt manchen als postmoderner Held, dessen mehr oder weniger verdeckte Schnappschüsse aus der Klatsch- und Tratschpresse nicht mehr wegzudenken sind. Regisseur Federico Fellini erschuf 1960 in seinem berühmten Film „La Dolce Vita" die fragwürdige Figur des „Paparazzo", dessen Name sich aus der Verbindung der zwei Wörter „pappataci" (kleine Mosquitos) und „ragazzo" (Junge) zusammensetzt. Das Spezialgebiet des Paparazzo: Das heimliche Verfolgen und Belauern von Berühmtheiten, um Privates exklusiv an Medien verkaufen zu können. In den 1960er Jahren begann sich auch die Kunstwelt für die spezielle Ästhetik der Paparazzi-Fotografie zu interessieren und sich kritisch mit ihr auseinanderzusetzen. Das Fotografieren mit einem Teleobjektiv oder die besondere Verwendung des Blitzlichts hat auch Künstler wie Andy Warhol bei der eigenen Arbeit inspiriert.

Škoda ist seit 2002 Partner der Schirn Kunsthalle und unterstützt jedes Jahr eine außergewöhnliche Ausstellung. „Paparazzi!" ist mit Abstand die bisher persönlichste Exposition für die tschechische Traditionsmarke. „Auch für die Autoindustrie stellt es stets eine Herausforderung dar, eigene Innovationen vor einer Produktpremiere vor den flinken Fotografen geheim zu halten", erklärt Imelda Lübbe, Sprecherin der Geschäftsführung von Škoda Deutschland. So ist diese Art von Neugier auch ein Messinstrument dafür, wie stark die Neuheiten im öffentlichen Fokus stehen.

 

  • Michael Gabrielides

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