Montag, 02.11.15 Gabrielides, Michael

JVC KD-R741BTE Test; Preis, Daten - Autoradio Vergleich

JVC KD-R741BTE

Das JVC KD-R741BTE soll Spitzenklasse sein, wenn man den Berichten verschiedener Zeitschriften glaubt. Doch kann das Gerät auch in unserem Test bestehen?

Das JVC KD-R741BTE - Das Autoradio im Test

Das JVC KD-R741BTE ist kein Unbekannter in der Branche. Im Jahr 2013 wurde es bereits vom Magazin Auto hifi zum Testsieger erklärt. Dabei lautete das Ergebnis "Spitzenklasse". Doch hat es diesen Titel wirklich verdient? Wir haben das Radion einem weiteren Test unterzogen, und wollen uns selbst von dem Können dieses kleinen Stücks Technik überzeugen.

Das JVC KD-R741BTE - Technische Daten

Im ersten Moment wirken die Spezifikationen schon beeindruckend. Für eine erhaltene SMS bekommt man zum Beispiel eine Empfangsbestätigung und auch das Telefonieren über die integrierte Freisprecheinrichtung stellt kein Problem dar. Per Bluetooth wird das jeweilige Smartphone einfach mit dem JVC KD-R741BTE verbunden. Das Radio kann aber noch mehr, denn es steht ein USB-Anschluss zur Verfügung. Hierüber kann per Kabel direkt auf die Musiksammlungen externe Geräte zugegriffen werden. Wer ein Android-Gerät benutzt, kann sich über die installierte Smart Music Control des JVC KD-R741BTE auch gleich eine eigene Playlist passend zur jeweiligen Stimmung erstellen lassen. Aber keine Sorge, denn das gute alte Radio hat noch nicht ausgedient. Die Sender können weiterhin empfangen werden und auch das Abspielen einer MP3-Cd ist möglich.

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Der richtige Sound

Technische Daten können hier überzeugen, doch den Klang in echt zu hören, ist unvergleichlich. Der verbaute MOS-FET-Verstärker liefert eine Ausgangsleistung von 4 x 50 Watt und sorgt damit für einen ordentlichen Ton im Fahrzeug. Allerdings gibt es kein Ambi-Light, denn die Beleuchtung des JVC KD-R741BTE bleibt immer in einer Farbe - Blau!

Das Radio im Social Media und seine Erfolge

67 von insgesamt 100 Punkten konnte das JVC KD-R741BTE im Test der Auto hifi von 01/2013 erringen. Dies bedeutete damals den Testsieg, und sorgt für die Wertung Spitzenklasse. Dabei ging es damals um die Kategorie Einsteiger-Radios. Am Modell wurde in erster Linie die enorme Kompatibilität zu allen mobilen Endgeräten gelobt. Im Test der Car & Hifi aus dem Jahr 2014 erreichte das JVC KD-R741BTE die Note 1,5 und konnte damit seinen Titel verteidigen. Beim Social Media Analyseverfahren wurde das Gerät wegen seines sehr satten Klangs gelobt, welcher wohl dem verbauten Verstärker zu verdanken ist. Auch die Kompatibilität zu anderen Geräten, ließ es in der Kunst der User steigen. Ein wesentlicher Kritikpunkt ist aber die Bedienung. Diese sei für ein Gerät, welches auch während der Fahrt benutzt wird, sehr komplex. Hier hätte es dann, doch ein wenig mehr Intuitivität sein dürfen.

JVC KD-R741BT Auto CD-Receiver - Technische Daten im Überblick

  • Front-USB (1A) Anschluss (MP3/WMA), Ready für Bluetooth-Adapter
  • JVC Smart Music Control sowie Music Control, External Mode für iPod / iPhone, MOS-FET 4 x 50 W
  • Parametrischer 3 Band iEQ, Radio-Timer, Pre-Out: 1x (Rear/Subwoofer schaltb.); 2,5V
  • Separate Helligkeitsanpassung, HS-IVi Tuner, RDS, 24 Bit DA-Wandler
  • Lieferumfang: Bedienteil, Halterung, Frontrahmen, Stromkabel, 2 Klammern, Microfon, USB-Bluetooth-Adapter, Bedienungsnaleitung

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Fazit und Preis

Das JVC KD-R741BTE ist keine schlechte Wahl. Durch die integrierte Freisprecheinrichtung erspart es zusätzliche Geräte und die Musik kann sogar nach der Stimmung des Users angepasst werden. Auch die unzähligen Musikformate, mit denen das Radio kompatibel ist, sorgen für eine große Beliebtheit. Allerdings bemängeln vor allem die Kunden die schlechte Bedienbarkeit des JVC KD-R741BTE. Hier zeigten sich im Test doch sehr arge Probleme. Ansonsten kann das Gerät nur uneingeschränkt empfohlen werden, denn mit einem durchschnittlichen Preis von um die 100 Euro, kann man auch hier nicht meckern. Andere Modelle mit deutlich weniger Funktionen sind da beträchtlich teuer. Allerdings gibt es auch weitere Ideen, die hier umgesetzt hätten werden können. So ist eine App-Steuerung per Smartphone nicht mal eine schlechte Idee, denn andere Produkte machen es vor.

  • Michael Gabrielides

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