Donnerstag, 19.06.14 Gabrielides, Michael

Tag der Verkehrssicherheit 2014 : Gemeinsam für mehr Verkehrs-Sicherheit

Gemeinsam für mehr Verkehrs-Sicherheit.

Der „Tag der Verkehrssicherheit" feiert am 21. Juni seinen zehnten Geburtstag.

Seit 2005 ruft der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) seine Mitglieder sowie andere Institutionen, Unternehmen und Organisationen auf, in großen und kleinen Veranstaltungen das Thema Verkehrssicherheit öffentlichkeitswirksam zu präsentieren. Hunderttausende Menschen hatten so in den vergangenen zehn Jahren Gelegenheit, sich zu informieren und an Vorführungen und Mitmach-Aktionen teilzunehmen. Auch in diesem Jahr wird der Tag der Verkehrssicherheit, der traditionell an jedem dritten Samstag im Juni durchgeführt wird, wieder zahlreiche Besucher anlocken. Schirmherr der Aktion ist Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt.

Auf einer Pressekonferenz in Berlin würdigte Alexander Dobrindt die Aktion: „Die Schirmherrschaft zum Tag der Verkehrssicherheit habe ich gerne übernommen. Die Sicherheit auf unseren Straßen geht uns alle an. Denn jeder Einzelne kann für mehr Verkehrssicherheit sorgen - durch Rücksichtnahme und vorausschauendes Verhalten. Mein Dank gilt dem DVR, der mit seinem Engagement für umfassende Verkehrserziehung ein wichtiger Partner ist."

Im Rahmen der Pressekonferenz wurde auch der Startschuss zu einem Kreativwettbewerb gegeben, der zum zehnten Tag der Verkehrssicherheit vom DVR ausgeschrieben wurde. Bei diesem Wettbewerb sind alle Verkehrsteilnehmer in Deutschland aufgerufen, mitzumachen und Ideen einzureichen, wie gemeinsam mehr Verkehrssicherheit erreicht werden kann. Die Sicherheitsstrategie Vision Zero, die das Ziel verfolgt, ein Verkehrssystem ohne Tote und Schwerverletzte zu schaffen, soll auf diese Weise veranschaulicht werden. Bei der kreativen Umsetzung ist alles erlaubt: Malen, Zeichnen, Fotografieren, Bildhauern, Gestalten jeder Art oder digitale Kunst. Der renommierte Künstler Romain Burgy, Mitglied der Jury des Wettbewerbs, präsentierte im Beisein von Verkehrsminister Dobrindt und DVR-Präsident Dr. Walter Eichendorf als Anregung seine persönliche Umsetzung des Themas.

Dr. Eichendorf hob in seiner Ansprache hervor, dass das Bemühen um Verkehrssicherheit eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe darstelle, an der Jede und Jeder mitwirken muss. Das Sicherstellen der Rahmenbedingungen für Verkehrssicherheit sei aber auch eine staatliche Aufgabe: Der Schutz aller Verkehrsteilnehmer, insbesondere der schwächeren und ungeschützten unter ihnen, müsse durch den Staat und seine Organe gewährleistet werden. Dazu gehöre auch die Verkehrsüberwachung, die nach Meinung des DVR verstärkt werden müsse. Mit dem Thema Geschwindigkeitsüberwachung beschäftigte sich auch das 20. DVR-Forum „Sicherheit und Mobilität", das im Anschluss an die Pressekonferenz stattfand. Hier wurde das Thema zusammen mit Fachleuten und einem interessierten Publikum erörtert.

 

  • Michael Gabrielides

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