Sonntag, 27.07.14 Hauptmann, Alexander

Brickyard Grand Prix 2014 - Porsche wird Dritter auf dem legendärem Indianapolis Motor Speedway

Brickyard Grand Prix 2014 - Porsche wird Dritter auf dem legendärem Indianapolis Motor Speedway

Beim Brickyard Grand Prix auf dem Indianapolis Motor Speedway holte Porsche North America am Freitag eine Podiumsplatzierun.

Brickyard Grand Prix 2014 - Porsche wird Dritter auf dem legendärem Indianapolis Motor Speedway

Der Porsche 911 RSR mit der Startnummer 912 belegte in der stark besetzten Klasse GTLM der Tudor United SportsCar Championship den dritten Platz. Für das Team, das seine Stärken vor allem in einigen Safety-Car-Phasen in der Anfangsphase sowie mit guten Boxenstopps ausspielte, war es die beste Platzierung seit dem Sieg beim 12-Stunden-Rennen in Sebring im März.

Brickyard Grand Prix

Die langen superschnellen Geraden, die den Fans in aller Welt vom Indy 500 in bester Erinnerung sind, kamen den Porsche 911 RSR sehr entgegen. Mit dem für die schnelleren Strecken der Sportwagen-Weltmeisterschaft WEC entwickelten Aerodynamik-Setup waren die Autos auf Kursen wie Laguna Seca, Watkins Glen und Canadian Tire Motorsports Park, auf denen vor allem Abtrieb gefragt ist, zuletzt etwas im Nachteil. Doch Indianapolis mit seiner Mischung aus Oval und Infield-Straßenkurs verschaffte Porsche erst einmal eine Atempause: Alle drei 911 RSR konnten von dieser Strecke profitieren und im Rennen um Top-5-Positionen kämpfen.

Starker Auftritt von Porsche in Indianapolis, hier der Däne Michael Christensen im 911 RSR. 

Der von Porsche North America eingesetzte Porsche 911 RSR mit der Startnummer 912, der von Patrick Long (USA) und Michael Christensen (Dänemark) gefahren wurde, konnte sein Potenzial am besten umsetzen und kam als Dritter ins Ziel. Mit einer perfekten Boxenstrategie während der anfänglichen Safety-Car-Phasen schaffte es das Team, den auf der siebten Generation der Sportwagenikone 911 basierenden GT-Renner in der Schlussphase des Rennens sogar noch auf Schlagdistanz zum zweiten Platz nach vorne zu bringen.

Indianapolis Motor Speedway

Großes Pech hatte dagegen der zweite Porsche 911 RSR von Porsche North America. Die Startnummer 911 von Nick Tandy (Großbritannien) und Richard Lietz (Österreich) lag aussichtsreich an der Spitze der Klasse GTLM, als die Telemetriedaten einen bevorstehenden Motorschaden ankündigten. Das Team nahm das Auto daraufhin 55 Minuten vor Ende der 2:45-Stunden-Distanz aus dem Rennen. Nick Tandy hatte den 911 RSR zuvor mit zwei starken Re-Starts nach Safety-Car-Phasen vom sechsten Startplatz erst auf Rang zwei und anfangs der zweiten Rennstunde schließlich in Führung gebracht.

Der Porsche 911 RSR des Teams Falken Tire, den sich Wolf Henzler (Nürtingen) und Bryan Sellers (USA) teilten, fuhr zunächst ein problemloses Rennen in den Top 5. Doch nach einem längeren Reparaturstopp musste sich das Kundenteam im Ziel mit dem neunten Platz begnügen.

 

  • Michael Gabrielides

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