Donnerstag, 02.10.14 Hauptmann, Alexander

Auto Club Europa : ACE beklagt marode Brücken und Straßen

Auto Club Europa: ACE beklagt marode Brücken und Straßen

Unmittelbar vor Beginn der in Kiel tagenden Verkehrsministerkonferenz hat der ACE Auto Club Europa für mehr Geld zur Instandsetzung maroder Verkehrswege demonstriert.

Auto Club Europa: ACE beklagt marode Brücken und Straßen

Zugleich prangerte der Club den „rapiden Wertverlust der Straßeninfrastruktur" an. Der Vorsitzende des Auto Club Europa (ACE), Stefan Heimlich, sagte am Mittwoch in Kiel unter anderem:

„Vor einem Jahr, im Oktober 2013, hatten die Verkehrsminister für die dringend notwendige Sanierung der deutschen Verkehrsinfrastruktur in den kommenden 15 Jahren - Basisjahr: 2012 - einen Finanzbedarf in Höhe von jährlich 7,2 Milliarden Euro festgestellt. Doch passiert ist seither so gut wie nichts."

ACE - Wir stellen fest:

Die im schwarz-roten Koalitionsvertrag versprochenen Mittel von nur 1,25 Milliarden Euro pro Jahr sind in Anbetracht des gigantischen Sanierungsbedarfs nicht mehr als ein Tropfen auf den kaputten Asphalt. Straßen und Brücken verfallen unterdessen immer weiter. Der damit einhergehende Wertverlust der Verkehrsinfrastruktur in Deutschland beträgt täglich 13 Millionen Euro. Das sind rund 4,7 Milliarden Euro im Jahr. Es handelt sich um Volksvermögen, das den Steuerzahlern sozusagen klammheimlich entzogen wird. Das ist schlimmer als Schulden machen. Wir erwarten deshalb, dass die Politik ihren bisherigen Kurs korrigiert.

Auto Club Europa

Was wir brauchen, ist eine bedarfsgerechte, leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur. Intakte Verkehrswege sind der Motor für eine erfolgreiche Wirtschaft.

  • Intakte Verkehrswege bilden die Grundlage für Lebensqualität, Sicherheit und Wohlstand.
  • Intakte Verkehrswege herzustellen und zu erhalten, das ist eine Aufgabe der öffentlichen Daseinsvorsorge.

ACE beklagt marode Brücken und Straßen – „Sanierungsbedarf gigantisch“

Damit ist auch eines klar, öffentliches Vermögen muss öffentlich bleiben. Was wir uns durchaus vorstellen können ist eine Nutzerfinanzierung, dann aber bitte richtig. Das heißt, mit einer staatlichen Gesellschaft.

 

  • Alexander Hauptmann

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